SKV Sandhofen sorgt für Pokalüberraschung

Pokalspiel: SKV schlägt Kreisliga Tabellenführer Türkspor Mannheim

SKV Sandhofen - FC Türkspor 2:1 (1:1)

Im Mittwoch-Abend-Pokalspiel gegen den unangefochtenen Tabellen-Führer der Kreisliga und vermutlichen Aufsteiger in die Landesliga gab es auf dem Sandhofer Gelände eine faustdicke Überraschung. Schon deshalb, da das Burosch-Team sieben Stammspieler einschließlich des für diese Begegnung gesperrten Torwarts, aus verschiedenen

Gründen ziemlich dezimiert antreten musste. Wegen dieses Personalmangels mussten sogar 3 AH-Spieler in die Mann-

schaft integriert werden.

Man muss schon sagen: was die eingesetzten Spieler an Leistung und Ein-

satzwillen gezeigt haben, verdient ein besonderes Lob.

In der 11.Min. gab es zunächst eine Schrecksekunde für die Platzherren, als bei einem Türkspor-Angriff nur die Latte im Wege war. Hiervon hatte sich der SKV allerdings nicht schocken lassen und ging nach einem schönen Kopfball-Treffer von Chr.Oliver (AH-Spieler) in der 24.Min. überraschend

mit 1:0 in Führung.

Nach der 35.Min. gelang den Türken dann doch noch der 1:1 Ausgleichs-Treffer, Torschütze war O.Yilderim. Bis zur Halbzeitpause des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters I.Leonhardt passierte nicht mehr allzu viel, zumal Sandhofens Abwehr nichts

mehr anbrennen ließ.

In der zweiten Halbzeit musste Sandhofen viermal wechseln und es wäre fast sogar in der 46.Min. möglich gewesen, in Führung zu gehen, was dann in der 48.Min. auch eintraf. Der technisch brillante J.Babari fasste sich ein Herz und kämpfte sich alleine durch die FC-Abwehr und ließ mit einem Super- Torschuss dem gegnerischen Torwart keine Chance. Dieses 2:1 beflügelte offenbar die Mannschaft derart, dass zusätzliche Kräfte freigesetzt

wurden.

Glück hatte das Burosch-Team kurz danach, da den Gästen wiederum die Latte im Wege stand und auch in der 65.Min., als ein Gäste-Angreifer nur knapp das Tor verfehlte. Sandhofen hatte in den letzten 10 Min. ebenfalls zweimal durch den eingewechselten N.Dorn die Gelegenheit , alles klar zu machen, konnte aber aus bester Position den Ball nicht im Tor der Gäste unterbringen. Wie bereits erwähnt hat sich die Mannschaft vor allem durch ihren unermüd-

lichen Kampfeswillen den Sieg gegen einen haushohen Favoriten redlich verdient und entwickelt sich so langsam zum Pokal-Schreck.

WH

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